Alle Artikel von Staatsorganisatorisches

Why the Greferendum IS NOT a Problem under Greek Constitutional Law

Alexandros Kessopoulos

Amongst mounting controversies surrounding the Greek bailout program and the referendum called by the Greek government, questions about the constitutionality of the initiative have been raised. The matter is of great importance, since the Council of the State will rule on the constitutionality of the bill this Friday. Given what is at stake, this might seem to be a totally peripheral question. That said, we will attempt a response, so as to clarify certain legal questions and also to point at the uses and abuses of constitutional arguments. Weiterlesen

399 Alexandros Kessopoulos

Obergefell: ein Gericht, zwei Verfassungen

Maximilian Steinbeis

Die Entscheidung des US Supreme Court, dass der Zugang gleichgeschlechtlicher Paare zur Ehe ein Gebot der Verfassung ist, ist nicht nur politisch eine Sensation, sondern auch verfassungsrechtlich ein hoch interessantes Dokument. Zwei Narrative prallen in dieser Entscheidung aufeinander, zwei Rekonstruktionen der Verfassungslage. Und was man aus diesem Aufeinanderprallen lernen kann, reicht weit über die Frage der Homo-Ehe hinaus. Weiterlesen

363 Maximilian Steinbeis

Lustration in Ukraine: Political Cleansing or a Tool of Revenge?

Kanstantsin Dzehtsiarou

To tackle corruption and disloyalty the Ukrainian government has proposed a law on government cleansing which is also known as the lustration law. This draft law has recently been examined by the Venice Commission resulting in the opinion adopted on 20 June 2015. Despite the opinion been quite critical the Ukrainian government was quick to announce that the Venice Commission has confirmed that the law in question does not violate any international human rights standards or any of the resolutions of the Council of Europe. The announcement also states that the Venice Commission suggested some technical amendments to the draft law which will be taken into account by the Ukrainian authorities. This statement however does not really reflect what the Venice Commission has observed in its opinion. Weiterlesen

107 Kanstantsin Dzehtsiarou

Nach dem OMT-Urteil aus Luxemburg: zwei Szenarien

Maximilian Steinbeis

Der Europäische Gerichtshof hat gesprochen: Die EZB durfte 2012 auf dem Höhepunkt der Eurokrise ihr berüchtigtes OMT-Programm auf die Spur setzen. So weit, so erwartbar. Die Frage ist jetzt: Was wird das Bundesverfassungsgericht mit dieser Antwort auf seine Vorlagefragen anfangen? Die Antwort hängt davon ab, wie der Senat mit seinem eigenen Vorlagebeschluss umgehen wird. Dazu zwei Szenarien: Weiterlesen

363 Maximilian Steinbeis

Kuscheln mit Orbán, oder: Gentlemen, in fact, do disagree about facts

Maximilian Steinbeis

Ein Expertenausschuss der DGAP unter Leitung von Klaus von Dohnanyi will die kritische Berichterstattung vieler Medien über Ungarn mit Fakten widerlegen. Das misslingt und wirft die Frage auf, woher die Neigung vor allem vieler altgedienter Sozialdemokraten rührt, jeden noch so empörenden Angriff auf Menschenwürde, Demokratie und/oder Rechtsstaatlichkeit zu etwas herunterregeln zu wollen, was sich mit genügend Sachkenntnis und Dialogbereitschaft schon irgendwie aus der Welt schaffen lässt. Weiterlesen

363 Maximilian Steinbeis

Die Parlamentswahlen in der Türkei: eine verfassungspolitische Zäsur

Hüseyin Celik

Von rechts bis links sind alle Parteien in der Türkei der Meinung, dass die Verfassung der Putschisten geändert und das Land reformiert werden muss. Das Wahlergebnis zwingt zwar alle gewissen Kompromisse einzugehen. Die divergierenden Interessen der verschiedenen Gruppen machen es sehr schwierig, durch eine Verfassungsänderung die dringend nötigen Reformen einzuführen. Die Türkei hat aber keine andere Chance als die Integration der Minderheiten über eine föderal ausgestaltete Verfassung. Nur durch multiethnische und multireligiöse Vielfalt mit einer neuen föderal ausgerichteten Verfassung kann die Türkei dem Schicksal entgehen, das ihre Nachbarstaaten zurzeit erleben. Weiterlesen

221 Hüseyin Celik

The EP 2014 Elections: Constitutional Change or Window-Dressing?

Marco Goldoni

The constitutional expectations developed around the European elections of May 2014 were effectively quite high. Faced with a mounting crisis affecting their output legitimacy, European institutions had to strengthen their status through a different channel. An agreement was struck among the main European political parties for nominating a candidate to the President of the European Commission to be supported, in case of victory at the polls, before the European Council. This novelty was introduced as a two-fold opportunity: first, as a chance for enhancing the representative quality of EU lawmaking and, second, to move the relationship between Parliament and Commission toward a form of parliamentary government. Did it succeed? In hindsight, it is clear that the elections of 2014 did produce some effects, but not those of significant politicisation initially envisaged. Weiterlesen

380 Marco Goldoni

„Es gibt eine Vernachlässigung des Rechts in Frankreich“

Olivier Beaud

Die französische Regierung plant ein Gesetz, das den Überwachungsbehörden umfassendste Befugnisse gibt und kaum Kontrolle vorsieht. Olivier Beaud, Verfassungsrechtsprofessor aus Paris, im Verfassungsblog-Interview über Stärke der Exekutive und die Schwäche von Justiz und Zivilgesellschaft in Frankreich. Weiterlesen

374 Olivier Beaud

“Brexit/Scot-in”: could a non-independent Scotland stay in the European Union in case of a Brexit?

Sébastien Platon

If the UK will leave the European Union after a Brexit referendum in 2017, Scotland will either have to secede or, unwillingly, leave the EU along with the rest of the Kingdom. Or so goes conventional wisdom. Is the prospect of a non-independent Scotland remaining part of the EU while the UK leaves really totally inconceivable? Not entirely. Weiterlesen

364 Sébastien Platon

Vielleicht ist ein Brexit-Referendum gar nicht das Schlechteste

Maximilian Steinbeis

Die Engländer_, Schott_, Waliser_ und Nordir_innen haben gewählt, und es ist Gewissheit: In zweieinhalb Jahren wird es ein Referendum über die Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union geben. It's In or Out. Und das finde ich jetzt, wo das geklärt ist, gar nicht unbedingt so übel. Ist dies vielleicht nicht sogar eine einmalige Gelegenheit, eine Reihe von Vertragsänderungen durchzuführen, die wir für die Bewältigung der immer noch ungelösten Probleme der Währungsunion dringend brauchen? Weiterlesen

363 Maximilian Steinbeis