<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Menschenrechte als potenzielles Antisemiten-Tool?</title>
	<atom:link href="http://www.verfassungsblog.de/menschenrechte-als-potenzielles-antisemitentool/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.verfassungsblog.de/de/menschenrechte-als-potenzielles-antisemitentool/</link>
	<description>On Matters Constitutional</description>
	<lastBuildDate>Mon, 20 May 2013 00:14:14 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
	<item>
		<title>Von: tunichtgut</title>
		<link>http://www.verfassungsblog.de/de/menschenrechte-als-potenzielles-antisemitentool/#comment-27922</link>
		<dc:creator>tunichtgut</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2012 19:50:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://verfassungsblog.de/?p=4655#comment-27922</guid>
		<description><![CDATA[&quot;Wenn die Einhaltung einer Pflicht – die mit Menschenrechten nicht vereinbar sind – quasi erst eine Gemeinschaft erwächst, und man daher die Menscherechtsverletzung tolerieren muss, erscheint mir weit weit hergeholt.&quot;

Es bildet sich in der BRD im sozialen Sicherungssystem eine ebensolche Praktik ab, da können Menschen die existentiell wegen Armut notwendigen Leistungen bei &quot;Fehlverhalten&quot; komplett legal versagt werden, weil sie den Antrag unterschreiben.

§§ 60,66 SGB I oder § 31a SGB II beinhalten einseitige Methoden der Willkür die aktuell mit nur politisch ausgewählten und daher nicht unabhängigen Richtern locker durchgezogen werden können und werden.

Rechtsanwälte für Menschenrechte Armer im Lande gibt es nicht, da haben es Asylbewerber in Berlin besser.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wenn die Einhaltung einer Pflicht – die mit Menschenrechten nicht vereinbar sind – quasi erst eine Gemeinschaft erwächst, und man daher die Menscherechtsverletzung tolerieren muss, erscheint mir weit weit hergeholt.&#8221;</p>
<p>Es bildet sich in der BRD im sozialen Sicherungssystem eine ebensolche Praktik ab, da können Menschen die existentiell wegen Armut notwendigen Leistungen bei &#8220;Fehlverhalten&#8221; komplett legal versagt werden, weil sie den Antrag unterschreiben.</p>
<p>§§ 60,66 SGB I oder § 31a SGB II beinhalten einseitige Methoden der Willkür die aktuell mit nur politisch ausgewählten und daher nicht unabhängigen Richtern locker durchgezogen werden können und werden.</p>
<p>Rechtsanwälte für Menschenrechte Armer im Lande gibt es nicht, da haben es Asylbewerber in Berlin besser.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DerKritiker2011</title>
		<link>http://www.verfassungsblog.de/de/menschenrechte-als-potenzielles-antisemitentool/#comment-20702</link>
		<dc:creator>DerKritiker2011</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 20:54:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://verfassungsblog.de/?p=4655#comment-20702</guid>
		<description><![CDATA[Hier habe ich ein Problem mit Ihnen bzw. mit Herrn Fisher mitzugehen.

Wenn die Einhaltung einer Pflicht - die mit Menschenrechten nicht vereinbar sind - quasi erst eine Gemeinschaft erwächst, und man daher die Menscherechtsverletzung tolerieren muss, erscheint mir weit weit hergeholt.

Die Haltungsweise von Fisher müsste man auch die Beschneidung von Mädchen in einigen Ländern gut heißen.

Nein, selbst wenn man zustimmen würde, dass man Brauchtum achten sollte, muss es in der aufgeklärten Welt auch Grenzen geben. Man darf nicht alles tolerieren, nur weil es Brauchtum ist.

Ich persönlich glaube auch kaum, dass das Judentum aufhören würde zu existieren oder auseinanderzufallen, wenn das Beschneidungsverbot Bestand hat.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier habe ich ein Problem mit Ihnen bzw. mit Herrn Fisher mitzugehen.</p>
<p>Wenn die Einhaltung einer Pflicht &#8211; die mit Menschenrechten nicht vereinbar sind &#8211; quasi erst eine Gemeinschaft erwächst, und man daher die Menscherechtsverletzung tolerieren muss, erscheint mir weit weit hergeholt.</p>
<p>Die Haltungsweise von Fisher müsste man auch die Beschneidung von Mädchen in einigen Ländern gut heißen.</p>
<p>Nein, selbst wenn man zustimmen würde, dass man Brauchtum achten sollte, muss es in der aufgeklärten Welt auch Grenzen geben. Man darf nicht alles tolerieren, nur weil es Brauchtum ist.</p>
<p>Ich persönlich glaube auch kaum, dass das Judentum aufhören würde zu existieren oder auseinanderzufallen, wenn das Beschneidungsverbot Bestand hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mark Swatek-Evenstei</title>
		<link>http://www.verfassungsblog.de/de/menschenrechte-als-potenzielles-antisemitentool/#comment-20351</link>
		<dc:creator>Mark Swatek-Evenstei</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2012 15:29:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://verfassungsblog.de/?p=4655#comment-20351</guid>
		<description><![CDATA[Ich will den Text von Fisher nicht verteidigen, aber mir scheint in der Kritik daran doch auch eine gewisse Überreaktion zu liegen. Dass den Menschenrechten der ersten Generation ein das Individuum in seiner Rechtsposition gegenüber dem Staat/der Gemeinschaft stärkender Impetus innewohnt, der andererseits wenig auf die Positionierung des einzelnen in der Gemeinschaft schaut, ist doch als Beobachtung gar nicht falsch. Und Fishers Bemerkung zum Judentum, das ein System der Pflichten, denn eines von Rechten bedeute, ist meiner Ansicht nach in erster Linie in dem Sinne zu verstehen, dass „das Judentum“ vor allem aus einer Annahme dieser Pflichten (nämlich entsprechend den jüdischen Geboten zu handeln) entsteht: Die (jüdische) Gemeinschaft entsteht durch übereinstimmendes Brauchtum. Es geht also (meinem Eindruck nach) bei Fisher nicht darum, Rechte als das zu verstehen, was die Gemeinschaft den sich brav verhaltenden Mitgliedern zuerkennt, sondern darum, dass aus der (gemeinschaftlichen) Einhaltung einer Pflicht eine Gemeinschaft (in Eigenverantwortung) erst erwächst – das zeigt m.E. auch Fishers Beispiel mit dem Recht auf Privatsphäre, die durch die gemeinsame Einhaltung einer entsprechenden Pflicht entsteht, nicht durch einen darüber wachenden Staat.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will den Text von Fisher nicht verteidigen, aber mir scheint in der Kritik daran doch auch eine gewisse Überreaktion zu liegen. Dass den Menschenrechten der ersten Generation ein das Individuum in seiner Rechtsposition gegenüber dem Staat/der Gemeinschaft stärkender Impetus innewohnt, der andererseits wenig auf die Positionierung des einzelnen in der Gemeinschaft schaut, ist doch als Beobachtung gar nicht falsch. Und Fishers Bemerkung zum Judentum, das ein System der Pflichten, denn eines von Rechten bedeute, ist meiner Ansicht nach in erster Linie in dem Sinne zu verstehen, dass „das Judentum“ vor allem aus einer Annahme dieser Pflichten (nämlich entsprechend den jüdischen Geboten zu handeln) entsteht: Die (jüdische) Gemeinschaft entsteht durch übereinstimmendes Brauchtum. Es geht also (meinem Eindruck nach) bei Fisher nicht darum, Rechte als das zu verstehen, was die Gemeinschaft den sich brav verhaltenden Mitgliedern zuerkennt, sondern darum, dass aus der (gemeinschaftlichen) Einhaltung einer Pflicht eine Gemeinschaft (in Eigenverantwortung) erst erwächst – das zeigt m.E. auch Fishers Beispiel mit dem Recht auf Privatsphäre, die durch die gemeinsame Einhaltung einer entsprechenden Pflicht entsteht, nicht durch einen darüber wachenden Staat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DerKritiker2011</title>
		<link>http://www.verfassungsblog.de/de/menschenrechte-als-potenzielles-antisemitentool/#comment-20306</link>
		<dc:creator>DerKritiker2011</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Sep 2012 19:18:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://verfassungsblog.de/?p=4655#comment-20306</guid>
		<description><![CDATA[Eine Kultur, welche sich nicht an neue Gegebenheiten anpasst, wird immer Probleme haben.

Es gibt nun mal im Laufe der Zeit neue Erkenntnisse oder Gegebenheiten, an die sich die Menschen anpassen müssen. Das geschieht täglich und ist für das Überleben der Menschen zwingend.

Dies ist in der Vergangenheit auch in den Religionen erfolgt.

Ein Beispiel ist hier das frühere Verbot der Autopsie im Judentum, das dann durch Uminterpretationen der Schriften letztendlich an die Bedürfnisse der Zeit angepasst wurden. Natürlich gibt es auch heute noch ewig gestrige, die das auch heute noch ablehnen.

Das Beschneidungsverbot wäre vielleicht eine neue Chance für die entsprechenden Religionen sich hier in die m.E. richtige Richtung zu bewegen.

Die Ansicht des Authors, dass die Verletzung anderen Menschen zu einem Menschenrecht gehören soll, nur weil es schon immer so praktiziert wurde, ist schon extrem zumindest viel fernliegender als das &quot;extreme&quot; Urteil aus Köln.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Kultur, welche sich nicht an neue Gegebenheiten anpasst, wird immer Probleme haben.</p>
<p>Es gibt nun mal im Laufe der Zeit neue Erkenntnisse oder Gegebenheiten, an die sich die Menschen anpassen müssen. Das geschieht täglich und ist für das Überleben der Menschen zwingend.</p>
<p>Dies ist in der Vergangenheit auch in den Religionen erfolgt.</p>
<p>Ein Beispiel ist hier das frühere Verbot der Autopsie im Judentum, das dann durch Uminterpretationen der Schriften letztendlich an die Bedürfnisse der Zeit angepasst wurden. Natürlich gibt es auch heute noch ewig gestrige, die das auch heute noch ablehnen.</p>
<p>Das Beschneidungsverbot wäre vielleicht eine neue Chance für die entsprechenden Religionen sich hier in die m.E. richtige Richtung zu bewegen.</p>
<p>Die Ansicht des Authors, dass die Verletzung anderen Menschen zu einem Menschenrecht gehören soll, nur weil es schon immer so praktiziert wurde, ist schon extrem zumindest viel fernliegender als das &#8220;extreme&#8221; Urteil aus Köln.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
